Praktisches Seminar Krähenbejagung – angewandte Niederwildhege 15.07.2023

In den üblichen und bekannten Jagdmedien ist glücklicherweise verstärkt ein Umdenken mit Hinblick auf die Niederwildhege in den letzten Jahren zu verzeichnen. Somit zieht die Jagd auf unser Haarraubwild wieder vermehrt – gerade die Jungjäger – in ihren Bann. Positive Populationsentwicklungen bei Hasen, Fasan oder dem Rebhuhn sind beim jährlichen Monitoring mit steigender Tendenz erkennbar.

Leider gibt es gerade im Bereich der Niederwildhege einen weitunterschätzten Prädator, der jedoch mit seiner schier überwältigenden Masse einen enormen Schaden verursacht. Die Rabenkrähe hat sich über die vergangenen Jahrzehnte unter dem Einfluss einer pro-vogel-schutz eingestellten Bevölkerung  zu einem ernsten – gerade in urbanen Bereichen – Problem entwickelt. Einsatz der Flinte, Jagden am Tag unter „Beobachtung“ der Öffentlichkeit, Wertigkeit von erlegten Rabenkrähen im Vergleich zum Keiler sind nur einige Punkte, die die Population steigen lassen.


Rabenkrähen sind in der Lage über große Entfernungen zu sehen, sind sehr lernfähig und haben ein gutes Erinnerungsvermögen, legen täglich weite Entfernungen zurück.

Neben der Niederwildhege müssen wir uns als Jäger auch um die Wildschadensbegrenzung kümmern. Schäden in der Landwirtschaft, Beschädigungen an Abdeckungen von Mieten sind hier zu nennen.

Im Rahmen eines Krähenjagdseminars zeigte Oliver Heubeck wir die unterschiedlichen Jagdmethoden, Aufbau eines Blinds, Fehler bei der Krähenjagd, Voraussetzungen und unterschiedliche Lockbilder.

Fragen unter: Oliver.heubeck@gmx.de, Tel. 0179 5943405, Oliver Heubeck

Wann: Samstag, 15. Juli 2023, 9.00 Uhr
Wo: Schleißweg 1, 90530 Wendelstein, Parkplatz Gaststätte Rieterstuben

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